Fragen & Antworten zur Werbetechnik

Programme
Macintosh- und Windows: Adobe Illustrator, FreeHand, CoreDraw

Datenformate
– alle Original-Dateien der o.g. Programme
– PDF X3

Schriften 
Schriften bitte immer in Vektoren (Zeichenwege) umwandeln

Dokumentgröße: 
1:1 oder 1:10, Abweichende Formate möglich allerdings muss das Seitenverhältnis stimmen (z.Bsp. 1:4)

Bilder
– der Betrachtungsabstand gibt die Datendichte vor. Im Mittel reichen 100 DPI
– bei 3 Meter Betrachtungsabstand empfehlen wir 130 DPI und bei größeren Abständen reichen Gels. auch 72 DPI im Endformat aus

Datenbeschaffenheit
– achten Sie auf Überlappungen, und Strichstärken im Endformat
– für die Erstellung von Folienschnitten müssen Strichstärken als Fläche angelegt werden
– zur Kontrolle Ihrer Daten immer den Umrissmodus betrachten – die dann sichtbaren Linien sind unsere Schneidewege

Sollten Sie gescannte Vorlagen vektorisiert haben, achten Sie bitte auf die Menge der Ankerpunkte und deren Qualität (Rundungen, Ecken, etc.). Bei Vergrößerungen können unsaubere Vektordaten die Qualität des Produkten extrem beeinträchtigen.

Farben
– 4-farbig (CMYK)*
– alle Sonderfarben in original RAL, HKS oder Pantone anlegen*
– Farbverläufe können nur im Digitaldruck realisiert werden
* Bei Folienschnitten verwenden wir die dem Originalfarbton am nächsten liegende Folienfarbe. Bei Lackierarbeiten werden wir versuchen soweit wie möglich Ihren Vorgaben zu entsprechen.

Datenformate
PDF, druckoptimiert PDF /X3
Adobe Illustrator, FreeHand, CoreDraw
KEINE Beschnittzeichen, Passmarken oder Farbkontrollstreifen angelegen

Dokumentgröße: 
– 1:1 oder 1:10, Abweichende Formate möglich allerdings muss das Seitenverhältnis stimmen (z.Bsp. 1:4)
Achtung: Auflösung der im Endformats beachten

Auflösung von Bilddaten, dpi (Richtwerte)
0 – 2 Meter Betrachtungsabstand 150 dpi
2 – 8 Meter Betrachtungsabstand 100 dpi
ab 8 Meter Betrachtungsabstand in Abhängigkeit vom Material 100 – 20dpi

Farben: 
– alle Farben müssen im CMYK (Euroskala) angelegt werden
– HKS und Pantone (Echtfarben) müssen original benannt sein (Programmvorgabe)*
– RGB- Daten werden automatisch in CMYK-Daten umgewandelt*

*eine farbverbindliche Produktion kann nicht gewährleistet werden

ICC Profil
– IsoCoatedv2
Farbprofile können Sie bei eci.org downloaden: https://www.eci.org/de/downloads

Schriften
Alle Schriften in Zeichenwege umwandeln oder im PDF einbetten

Datentransfer: 
info@scheufen.com
Die Dateien sind eindeutig zu benennen – Auftrag, Kundenname etc.

Wir haften nicht für von Kunden gestellte Dateien. Beachten Sie, dass Bildschirmfarben (RGB) von den Druckfarben abweichen können. Falls Sie uns andere Daten als die oben beschriebenen senden, fallen unter Umständen mehrfach die Daten-Handlingkosten an. Durch fehlerhafte Dateien können sich zugesagte Termine verschieben. Nacharbeiten Ihrer Daten werden zusätzlich nach Aufwand abgerechnet (DTP-Arbeiten).

 

 

Beachten Sie bitte bei der Montage von Bannern, dass alle Ösen zur Befestigung benutzt werden.

Weitere Infos: Werbebanner-Montageanleitung

  1. Magnetschilder sollten nicht auf frisch lackierte Autobleche aufgelegt werden. Autolack muss mindestens einige Wochen alt sein, damit alle flüchtigen Lackkomponenten vollkommen entwichen sind. Bei Nichtbeachtung kann es zu Schattenbildung oder Glanzverlust kommen.
  2. Die Reinigung der Schilder sollten mindestens wöchentlich, und mit Wasser erfolgen.
  3. Die Haftflächen am Fahrzeug müssen ebenfalls vor dem Auflegen der Schilder sauber sein. Nichtbeachtung von Punkt 1, 2 und 3 führt zu Lackschäden. In erster Linie Rostflecken durch metallische Schmutzpartikel, Glanzverlust und Kratzer (Schmirgeleffekt).
  4. Die Automagnetschilder dürfen nur an glatten Fl?chen des Fahrzeuges haften. Leichte Rundungen werden dabei problemlos überbrückt, jedoch keinesfalls Zierleisten oder scharfe Kanten.
  5. Automagnetschilder entfernt man vom Fahrzeug, indem man mit dem Fingernagel etwa 1-2 cm neben einer Ecke zwischen Folie und Lack greift. Hebt man sie so an, besteht keine Gefahr sie zu dehnen, oder die PVC-Folie von der Magnetfolie zu lösen. Dehnung führt zu irreparablen Wellen.
  6. Bei Nichtgebrauch, Schilder flach auslegen, besser noch an der ü?r eines Blechschrankes oder anderer ebener Haftfläche anlegen.
  7. Magnetfolien nicht im Inneren von Fahrzeugen aufbewahren. Erhitzung durch Sonne oder Motor könnte sie beschädigen.
  8. Automagnetschilder nicht ?über erhitzte Gegenstände legen, oder Gegenstände, ob heißß oder kalt, auf ihnen lagern. Wellen oder Beulen wären die Folge.
  9. Vor Reisen mit sehr hohen Geschwindigkeiten sind die Schilder vom Fahrzeug abzunehmen. Eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung kann auf Grund der verschiedenen Haftbedingungen nicht genannt werden.
  10. Die Haftbedingungen verbessern sich mit Zunahme der Autoblechstärke. Sie verschlechtern sich mit der Stärke des Lackes und können bei verspachtelten Flächen auf 0 zurückgehen.
  11. Bei unsachgemäßer Aufbewahrung, Pflege/Reinigung, Befestigung, Ablösung oder bei zu hohen Geschwindigkeiten können Automagnetschilder vom Fahrzeug abfallen, ggf. mit Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer davonfliegen.
Das Datenformat von AdobeIllustrator hat sich als Austauschformat für Illustrationsgrafikprogramme durchgesetzt, da es auch von Macromedia FreeHand und CorelDraw geschrieben und gelesen werden kann.

Die Illustrator-Daten werden in Form von PostScript-Prozeduren abgespeichert und respektieren die EPSF-Spezifikationen.

Daher können Illustrator-Dateien auch direkt in vielen anderen Programmen (DTP, Textverarbeitung) platziert (aber nicht verändert) werden.

Mit Hilfe von AdobePhotoshop können Illustrator-Dateien in Pixelbilder umgewandelt werden. Dabei kann eine Auflösung gewählt werden.

Grafiken, die aus einzelnen Bildpunkten (Pixeln) bestehen. Jeder einzelne Bildpunkt kann separat angesteuert und manipuliert werden. Dies ist aber auch gleichzeitig ein Nachteil von Pixelgrafiken. Ein weiterer Nachteil ist der vergleichsweise hohe Speicherbedarf. Bildbearbeitungs- oder Malprogramme arbeiten pixelorientiert.

Bei Pixeldaten ist wichtig, welche Datentiefe (Anzahl Graustufen/Farben) ein Pixel hat und in welcher Auflösung (Breite x Höhe) die Pixel abgespeichert sind.

Bei Farbbildern spielt außerdem das Farbmodell (z.B. Indexiert (Farbpalette), RGB, CMYK, CIELAB, YCC) eine wichtige Rolle.

Außerdem muss spezifiziert werden, in welcher Reihenfolge die einzelnen Bytes eines Pixels abgespeichert sind. Hier gibt es signifikante Unterschiede zwischen mit Intel- und Motorola-Prozessoren (vgl. TIFF).

Da Pixelbilder sehr groß werden können, beinhalten viele Bildformate einen Möglichkeit zur Kompression der Daten.

BMP ist das Bitmap-Format, das Microsoft für Windows und OS/2 spezifiziert hat.

Es kann von den meisten Windows-Programmen benutzt werden.

Das BMP-Format kennt sowohl Bilder mit einer Palette (bis 256 Farben) als auch 24-Bit-Echtfarbbilder.

In der Regel liegen die Bilddaten unkomprimiert vor. Besitzt die Datei die Erweiterte RLE, handelt es sich um ein Bitmap-Bild mit komprimierten Daten.

Das CGM-Format ist ein ISO-Standard zum Austausch von Grafiken zwischen verschiedenen Rechnern (vor allem DOS, OS/2, Unix).

Im Publishing Bereich ist das Format nicht stark verbreitet.

DXF ist das Austausch-Format des bekannten CAD-Programms AutoCAD.

Es wird von vielen CAD-Programmen unterstützt.

Mit Hilfe von Konvertierprogrammen können DXF-Dateien in das Illustrator-Format oder in eine EPSF-Grafik umgewandelt werden, die dann in einer Seite platziert werden können.

Da EPSF auf PostScript aufbaut, können Text-, Grafik, und Bildelemente in einer EPS-Datei vorkommen.

EPS-Dateien werden entweder direkt durch eine Applikation exportiert oder mit Hilfe der Adobe-Druckertreiber erzeugt.

EPS-Dateien können (mit Ausnahme des Illustrator-Formates) nicht in andere Programme importiert werden und bearbeitet sondern nur in Dokumenten platziert werden. Zu diesem Zweck enthält eine EPS-Datei eine Preview-Darstellung mit der die platzierte Datei auf der Seite sichtbar gemacht wird.

Beim Macintosh wird das Preview-Bild als PICT-Ressource in der Datei abgelegt. Damit kann Windows allerdings nichts anfangen. Dort wird die Bildschirmdarstellung im EPS-Dateivorspann im TIFF-Format abgelegt.

Das GIF-Format wurde vom Online-Dienst CompuServe als Format zur Übertragung von Pixelbildern mit 256 Farben definiert.

In einer Datei können mehrere Bilder gespeichert sein. Um die Übertragungszeiten zu verringern, beinhaltet das GIF-Format eine LZW-Kompression. Aus diesem Grunde ist GIF auch auf dem Internet ein viel genutztes Format.

Eine erweiterte Version GIF98a erlaubt die Definition von Gif-Bildern in ‚Interlaced‘-Modus.

Damit kann ein Bild beim Herunterladen inkrementell dargestellt werden.

JPEG ist kein eigentliches Datenformat, sondern nur eine Datenkompressionsmethode für Halbtonbilder.

Sie wurde von einer ISO/CCITT-Kommission namens Joint Photographic Expert Group (JPEG) normiert und umfasst eine Reihe verschiedener Kompressionstechniken.

Die wichtigste ist DCT (Discrete Cosine Transform).

Diese arbeitet mit Datenverlust und lässt daher eine hohe Datenkompression (bis Faktor 1:1000) zu.

JPEG wird deshalb vor allem bei der Übertragung von Agenturbildern aber auch im Internet verwendet. JPEG-Kompression kann in verschiedenen Datenformaten (z.B. EPSF, TIFF) verwendet werden. Es existiert aber auch ein spezielles Datenformat das JPEG File Interchange Format (JFIF).

PCX wurde ursprünglich vom Zsoft, Entwickler des Dos-Programms PC-Paintbrush, entwickelt, das später von Microsoft für Windows übernommen wurde.

Daher hat das Format vor allem in der PC-Welt eine große Verbreitung.

Ursprünglich konnte PCX nur 16 Farben (bedingt durch die Limitation der EGA-Bildschirmadapter) speichern.

Mittlerweile werden auch 24-Bit-Farbe unterstützt. PCX Bilder können mit dem RLE-Verfahren komprimiert werden.

Viele Konvertierungsprogramme auch auf anderen Plattformen k?nnen PCX-Dateien lesen und schreiben.

Das PICT-Format wurde von Apple für den Macintosh entwickelt. Es speichert Pixelbilder für die Grafiksprache Quickdraw des Macintosh-Betriebssystems ab.

Es existieren zwei Varianten, die auf unterschiedliche Quickdraw-Versionen ausgelegt sind.

PICT-1 unterstützt Quickdraw Version 1 und kann nur monochrome Bitmap Bilder mit einer maximalen Größe von 32KB speichern.

Die Auflösung beträgt immer 72 dpi.

Mit Quickdraw Version 2 kam PICT-2, mit dem auch Farbbilder definiert werden können.

Wegen der engen Verknüpfung mit Quickdraw eignet sich PICT vor allem für die Ausgabe auf einem Mac-Bildschirm (z.B. Präsentationen) oder für die Erstellung von Screenshots.

PICT wird praktisch von allen Mac-Programmen unterstützt. Das Format eignet sich aber weniger für den Datenaustausch mit anderen Plattformen und auch nicht für die Belichtherausgabe.

Auch das PDF-Format basierst auf PostScript und kann Text, Grafik und Bilder enthalten.

Auch hier ist es möglich, Fonts direkt in die Datei einzubetten.

Eine PDF-Datei kann mit Hilfe des Adobe PostScript-Druckertreibers (Mac ab Version 8.x, Windows ab 2.x) in eine EPSF-Datei (wenn gewünscht mit eingebetteten Fonts) umgewandelt werden, die dann wieder in einer Seite platziert werden kann.

Ab Acrobat 3.0 wurden die Ausgabemöglichkeiten für PDF-Dateien erheblich erweitert. Dieses Vorgehen empfiehlt sich vor allem bei der elektronischen Übergabe von Anzeigen, da man dabei von den Vorteilen von PDF (Kompression, Fonteinbettung, Darstellung, einheitliches und kompaktes Format) profitieren kann.

Das TIFF-Format wurde von Pagemaker-Hersteller Aldus 1986 definiert, um Pixelbilder auf verschiedenen Plattformen lesen uns speichern zu können.

Das Format wurde in mehreren Etappen weiterentwickelt. Die Spezifikationen sind öffentlich zugänglich und werden von unzähligen Herstellern unterstützt. Nach der Übernahme von Aldus ist nun Adobe für die TIFF-Spezifikationen verantwortlich.

TIFF ist ein sehr flexibles Datenformat. Wes werden Strich-, Graustufen- und Farbbilder mit verschiedenen Pixeltiefen und Farbräumen unterstützt.

Außerdem kennt TIFF mehrere Datenkomprimierungsverfahren (LZW, RLE, CCITT III/IV, JEPG).

Der Aufbau einer TIFF-Datei die übrigens mehrere Bilder enthalten kann, wird im TIFF-Header beschrieben. Die Vielfalt der TIFF-Varianten kann manchmal dazu f?hren, dass TIFF-Dateien von anderen Programmen nicht gelesen werden k?nnen. Eine der Hauptschwierigkeiten ist aber die Tatsache, dass TIFF-Dateien auf Intel- und Motorola-Rechnern unterschiedlich abgespeichert werden.

Die Bytes von Pixeln mit mehr als 16 BIT werden auf beiden Systemen in umgekehrter Reihenfolge dargestellt.

WMF wurde von Microsoft geschaffen, um Bildschirmausgaben von Windows im GDI-Format in einer Datei zu Speichern und später wieder am Bildschirm ausgeben zu können.

WMF-Dateien können Bitmaps, geometrische Elemente und auch Text enthalten.